So startet jede Saison – Der HSC „Halunder Jet“ in der Werft
Arbeiten im Trockendock
Im Trockendock wird das Becken gelenzt (das Wasser wird abgepumpt), bis das Schiff sicher auf Dockblöcken steht. So können sämtliche Arbeiten am Unterwasserschiff präzise durchgeführt werden.
Der Rumpf wird gründlich gereinigt und von Bewuchs befreit. Das reduziert den Strömungswiderstand und trägt dazu bei, dass Geschwindigkeit und Effizienz erhalten bleiben. Anschließend erfolgen – abhängig von der Witterung – Farbarbeiten am Unterwasserschiff: Der Tunnelbereich erhält einen neuen weißen Anstrich, die Seiten werden im typischen Rot-Schwarz aufgefrischt. Die Beschichtung schützt den Rumpf vor Korrosion und sorgt für eine dauerhaft glatte Oberfläche.
Wartung der Antriebstechnik
Ein zentraler Bestandteil der Werftzeit ist die Überprüfung der Antriebssysteme. Die beiden äußeren Water-Jets werden demontiert und beim Hersteller Kongsberg Maritime in Schweden überholt.
Water-Jet-Antriebe ermöglichen hohe Geschwindigkeiten und präzises Manövrieren – sowohl auf der Elbe als auch auf der offenen Nordsee. Zusätzlich wird das Backbord-Stabilisationssystem geprüft und gewartet. Es sorgt für mehr Komfort bei unterschiedlich starkem Seegang.
Vorbereitung auf die neue Saison
Nach aktueller Planung bleibt der HSC „Halunder Jet“ bis 13. März im Dock. Am 19. März starten wir dann in die neue Saison.
Die Werftzeit markiert damit jedes Jahr den Übergang vom Winterquartier in den Saisonbetrieb. Sie stellt sicher, dass der „Halunder Jet“ technisch einwandfrei einsatzbereit ist, wenn die ersten Gäste an Bord kommen.
Einblicke aus dem Dock
Aktuelle Eindrücke vom Werftaufenthalt zeigen wir regelmäßig in unseren Storys auf Instagram und Facebook – mit exklusivem Bildmaterial direkt aus dem Trockendock in Bremerhaven.